1.Frauen : Spielbericht
Freundschaftsspiel - 19.06.2026 18:00 Uhr
| SG Empor Waldersee | Dessauer SV 97 e.V. | |||
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1 | : | 1 | ![]() |
| (1 | : | 0) | ||
Aufstellung
| TOR | Michaela Albrecht |
| ABW | Franziska Werthmann |
| Jacqueline K.C | |
| Marie Krause | |
| MIT | Chelsy Werthmann (31' Anja S.) |
| Ina G. | |
| Julia Dogs | |
| Laura W. | |
| Ersatzbank | |
| Anja S. ( 31') | |
Spielstatistik
Tore
Ina G.Zuschauer
186Torfolge
| 1:0 (10') | SG Empor Waldersee |
| 1:1 (50') | Ina G. |
Moral und Kampfgeist sichern verdientes Remis
Unter schwierigen personellen Vorzeichen trat der DSV zu diesem Duell gegen Wsee an. Mit vielen fehlenden Stammspielerinnen und zwei eingesprungenen Handballerinnen und damit im Vergleich zum Gegner (der mit doppelt so viel Personal antrat) stark ausgedünnten Kader, war die Ausgangslage klar: Es würde ein Kraftakt werden.
Der Start in die Partie gehörte zunächst den Gastgebern aus Wsee, die besser in das Spiel fanden. Der DSV musste früh einen Rückschlag hinnehmen: Nach einem Abpraller von Michi fiel der 1:0 Gegentreffer. Besonders bitter dabei: Michi hatte sich am Mittwoch bereits am Finger verletzt, konnte daher nicht so zupacken und die Entstehung des Treffers war aus DSV-Sicht durchaus diskussionswürdig, da der Ballkontakt an der Grenze zur Regelwidrigkeit lag. (Michi hatte die Hand bereits auf dem Ball) Dennoch galt es, sich von diesem frühen Schock nicht unterkriegen zu lassen.
Ein echter Wendepunkt war die obligatorische Trinkpause, dank der WM jetzt neu Hydration Break genannt. Diese kurze Unterbrechung tat dem DSV sichtlich gut, das Trainerduo Barth/Heinrich (sprang interimsweise ein) fand die richtigen Worte. Mit neuem Fokus und einer konditionell starken Leistung kämpfte sich das Team zurück in die Partie. Das Spielgeschehen verlagerte sich und wurde zunehmend ausgeglichen. Die eingesprungenen Handballerinnen mühten sich sichtlich und konnten so immer wieder Nadelstiche setzen und eigene Chancen kreieren.
Nach einer Druckphase, in der der DSV vier Ecken in Folge herausholte, belohnte sich das Team schließlich selbst. Nach einer Aktion von Ina landete der Ball zum 1:1 im Netz. Dass es dabei zu Diskussionen über ein mögliches Handspiel kam, gehört im Fußball dazu – der DSV verwies jedoch fair auf die Entstehung des gegnerischen Führungstreffers, der ebenfalls grenzwertig war.
In der 2. Hälfte wurde es dann personell kritisch: Franzi zog sich eine Verletzung zu und Jaqueline hatte mit Kreislaufproblemen zu kämpfen. Ohne weitere Auswechselmöglichkeiten musste der DSV auf die Zähne beißen. Doch statt einzubrechen, bewies die Mannschaft Moral: Sie drängte Wsee in die eigene Hälfte zurück und war in den letzten Minuten sogar das spielbestimmende Team ohne aber den lucky punch zu setzen, das wäre wohl auch zu vermessen gewesen.
Fazit
Der DSV kann stolz auf diese Leistung sein. Trotz des dünnen Kaders und körperlicher Aufopferung wurde Wsee zum Schluss in die Defensive gedrängt. Am Ende steht ein gerechtes 1:1, mit dem der DSV gut leben kann. Das Wichtigste an diesem Tag war jedoch: Der Spaß am Spiel stand zu jeder Zeit im Vordergrund – und genau diesen Spirit hat die Mannschaft auf den Platz gebracht.
Starke Leistung, Mädels! Das Unentschieden habt ihr euch redlich erkämpft.


