2.Männer : Spielbericht
3. Spieltag - 19.09.2026 15:00 Uhr
| SG Abus Dessau | Dessauer SV 97 e.V. II | |||
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2 | : | 1 | ![]() |
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Tragisches Debüt und verschlafener Beginn
Woche für Woche predigt man, dass man von Beginn an konzentriert und auf dem Platz sein muss, wenn dann keine 70 Sekunden nach Anpfiff der Ball das erste Mal im eigenen Kasten liegt, kann man davon ausgehen, dass nicht alle diese Anweisung mitbekommen haben. Wir haben den Anstoss, kombinieren gefällig durch die Reihen, ein erster Ball in den gegnerischen 16er und der Torhüter fängt den Ball ab. Schneller Abschlag, die komplette Defensive noch aufgerückt und nicht gestaffelt, der Ball springt einmal auf, der gegnerische Stürmer ist frei durch und schließt wuchtig ab. Nur 5 Minuten später, Ballverlust im Aufbau, Abus wieder mit dem langen Brot, Sina ist egtl am Stürmer dran, aber dann zieht es ihm in den Oberschenkel, Hoffmann versucht noch zu stören, wird aber mit einer Körpertäuschung ins Leere geschickt und es klingelt zum zweiten Mal. Jetzt endlich war dann auch der letzte wach, Lautenschläger ersetzte Sina. Endlich kamen wir mal über die außen durch, dann der Ball in die Mitte zu T. Berger, der will sich drehen und bekommt einmal die Beinsichel, der Pfiff und der Schiri zeigt auf den Punkt, auch wenn Lautenschläger da gewesen wäre und den Ball in den linken Giebel jagt. Braun nimmt sich der Sache an und haut den Strafstoß humorlos mittig unter die Latte. Danach ging es hin und her, Abus immer wieder mit dem langen Hafer, aber man stand jetzt besser, unser Team versucht es mit kontrolliertem Aufbau über das Zentrum und suchte dann mit hohen Bällen immer wieder T. Berger, leider fehlte oft das letzte Quäntchen Druck in die richtige Richtung, so blieb es bis zur Pause beim 2:1.
Nach der Pause spielte sich das Geschehen fast nur noch in der Hälfte der Gastgeber ab, ohne dass wir dabei aber wirklich zwingend wurden, es fehlte der letzte Punch, der eine geniale Moment. Abus klärte nur noch und hoffte darauf, dass wir dem Stürmer noch einmal bereitwillig den Weg öffnen, aber Hoffmann hielt seine Abwehr jetzt zusammen und klärte alle kritischen Situationen selbst. Immer wieder jetzt auch Nickligkeiten und Fouls in der Nähe der Mittellinie die unsere Aufbaubemühungen jäh unterbrachen, die anschließenden Freistöße fanden ihr Ziel dann oft nicht. So lief man weiterhin der verschlafenen Startphase hinterher und die Zeit rannte davon. Der Abpfiff rückte näher und es gab noch einmal eine Ecke. Keeper M. Berger wird mit nach vorne beordert - die Ecke kommt, ein wenig Billard im Strafraum, der Ball kommt zu M.Berger der legt nicht ganz gewollt noch einmal quer und unser letzter Schuss wird geblockt und geklärt, danach war Schluß.
Fazit: Man hätte dieses Spiel definitiv nicht verlieren müssen, aber dazu hätte man wie gegen Zerbst von Beginn an wach sein müssen. Im Spiel nach vorne fehlte die zündende Idee oder die letzte Präzision.


