Dessauer SV 97 e.V.
Abteilung Fußball

2.Männer : Spielbericht

Kreisliga Nord
7. Spieltag - 24.10.2026 15:00 Uhr
1. FFV Rodleben   Dessauer SV 97 e.V. II
1. FFV Rodleben 2 : 6 Dessauer SV 97 e.V. II
(0 : 3)

Spielstatistik

Tore

2x Taghavizad Deylami Milad, Sina Abedinpourroudbari, Jannis T., Jan S., Friedrich L.

Assists

3x Jan S., 2x Friedrich L., Taghavizad Deylami Milad

Gelbe Karten

Sina Abedinpourroudbari, Taghavizad Deylami Milad

Zuschauer

15

Torfolge

0:1 (7')Jannis T. per Elfmeter (Friedrich L.)
0:2 (12')Jan S. (Taghavizad Deylami Milad)
0:3 (45')Taghavizad Deylami Milad (Jan S.)
1:3 (53')1. FFV Rodleben
1:4 (54')Friedrich L. (Jan S.)
2:4 (65')1. FFV Rodleben
2:5 (68')Sina Abedinpourroudbari (Jan S.)
2:6 (82')Taghavizad Deylami Milad (Friedrich L.)

Befreiungsschlag

Endlich spielte man mal wieder vernünftigen Fussball, wobei man auch sagen muss, dass es einem die Gastgeber recht einfach machten. Rodleben agierte fast nur mit langen Bällen und diese fanden in der komplett neu formierten Innenverteidigung ihr jähes Ende und wurden ein ums andere Mal zum Bumerang. Trotzdem brauchte es einen Standard um die Dose zu öffnen, nachdem Lautenschläger bei der Ballmitnahme im Strafraum einfach mal umgerissen wurde, entschied Schiri Alberg folgerichtig auf Strafstoß. Thiele, bisher bei Elfmetern eher dafür bekannt, die Torhüter auf der Flucht vor dem Ball anzuschießen, nahm sich vorsichtig optimistisch den Ball - sorgenvolle Blicke bei den Trainern, aber eiskalt den Keeper nach links geschickt und flach rechts verwandelt - aufatmen - allerdings nur kurz - weil ein eigener Spieler so früh in den Strafraum eingelaufen war, dass er fast schon neben Thiele stand, als dieser den Ball noch nicht mal erreicht hatte - Wiederholung. Wollte man das Glück überstrapazieren und Thiele noch einmal schießen lassen? Aber man hatte Vertrauen und es sollte sich auszahlen - diesmal sprang der Keeper nach rechts und Thiele verwandelte flach links - Nerven aus Stahl oder so ähnlich - böse Stimmen munkelten, dass Thiele im Anschluß ein paar Blatt Klopapier brauchte. Fünf Minuten später machte J. Scheller nach einem schönen Dribbling bereits das 0:2. Danach fiel man dann wieder in bereits bekannte Muster aus dieser Saison, gefällig bis zum Strafraum, aber immer lieber noch ein Haken anstatt den Abschluß zu suchen. So dauerte es bis kurz vor Ende der ersten Hälfte, bis man noch einmal Zählbares verbuchen konnte. Scheller diesmal als Vorbereiter auf Milad, der schaut sich den Keeper aus und trifft aus kurzer Distanz. Pausenpfiff.

 

Eine sichere Führung - sollte man meinen - aber wie das dann oft so ist, hält dann plötzlich der Schlendrian Einzug, weil man sich zu sicher ist. Langer Diagonalball auf unsere rechte Abwehrseite, E. Scheller steht einen Ticken zu weit weg, der Gegenspieler zieht in den Strafraum, macht noch einen Haken und zieht dann mit Rechts ab, der Ball setzt auf dem nassen Rasen tückisch auf und flutscht deswegen unter Keeper Löwe durch. Die Antwort aber im direkten Gegenzug, Lautenschläger setzt sich links mehrfach durch und will den Ball dann von der Grundlinie in die Mitte spielen, er pfeffert dabei aber so sehr ans Spielgerät, dass der Keeper ihn ins eigene Tor bugsiert. Wieder ließ man die Zügel schleifen, dann Freistoß für die Gastgeber aus aussichtsreicher Position - Veteran Koy, für seine Schüsse auch über die Stadtgrenze hinaus bekannt, zimmert den Ball aus 22 Metern auf den Kasten, Löwe reißt die Arme hoch und klärt den Ball hoch nach rechts, leider ein wenig kurz und da mal wieder niemand mit seinem Gegenspieler mitgelaufen ist, wird der Ball von der linken 5er Kante ins verwaiste Tor eingenickt. Drei Minuten später stellte man aber den alten Abstand wieder her - Scheller mit der Hereingabe von Rechts, Milad lässt durch auf Sina und der jagt den Ball aus 11 Metern in den Kasten. Kurze Zeit später wieder der Angriff über Rechts, diesmal kommt der Ball flach durch den Fünfer an den langen Pfosten, aber anstatt lässig mit der Innenseite einzuschieben, hämmert Milad den Ball an die Brambacher Elbterassen. In der 82. Minute macht er es dann aber besser und trifft nach erneuter Scheller-Vorlage zum 2:6 Endstand.

 

Fazit: Auch wenn der Gegner sicher nicht in Bestform war, verdiente man sich diesen Sieg auch spielerisch. Man sah aber auch, dass man die Spannung auch bei einer klaren Führung hochhalten muss, weil man sonst auch von so einem Gegner bestraft wird.