2.Männer : Spielbericht
6. Spieltag - 04.10.2025 15:00 Uhr
| 1. FFV Rodleben | Dessauer SV 97 II | |||
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6 | : | 3 | ![]() |
| (2 | : | 2) | ||
Aufstellung
| Pablo M. | C. Heinrich | ||
| Mutee A. | |||
| Youssef A. (46' Philipp M.) |
Basem H. | ||
| Jannis T. | |||
| Jamil K. | M. Sczibilanski | ||
| Tobias A. | P. HoffmannC | ||
| Matthias B. | |||
Spielstatistik
Tore
Youssef A., Basem H., Christoph HeinrichAssists
2x Pablo M., Basem H.Gelbe Karten
Basem H.Zuschauer
15Torfolge
| 0:1 (3') | Christoph Heinrich (Pablo M.) |
| 1:1 (13') | 1. FFV Rodleben |
| 1:2 (23') | Youssef A. (Basem H.) |
| 2:2 (33') | 1. FFV Rodleben |
| 2:3 (48') | Basem H. per Weitschuss (Pablo M.) |
| 3:3 (56') | 1. FFV Rodleben |
| 4:3 (64') | 1. FFV Rodleben |
| 5:3 (65') | 1. FFV Rodleben |
| 6:3 (72') | 1. FFV Rodleben |
Am Ende fehlten die Kräfte
Das Spiel stand unter keinem guten Stern, durch das lange Wochenende stand schon von vornherein fest, dass der Kader sehr dünn sein wird, das man dann aber so in Not geraten würde, dass man ab der Halbzeit eigentlich in zweifacher Unterzahl gespielt hätte, war dann doch zu viel. Zum Glück erklärte sich Madeiro Pohlen bereit, doch bis zum Ende durchzuspielen, so dass man immerhin zu zehnt in die zweite Hälfte ging.
Die eigentlich Zielstellung war klar, nach Möglichkeit mit der starken Offensive der letzten Spiele, das Ergebnis bis zur Halbzeit so gestalten, dass man sich ein kleines Polster erarbeitet und dann in Unterzahl verwalten kann. Es sah auch anfangs sehr gut dafür aus. Erster langer Abschlag von Berger, Heinrich verlängert per Kopf in den Lauf von Madeiro Pohlen, der möchte uneigennützig sein und spielt noch mal quer, ein Stück zu lang, schlechter Winkel, falscher Fuß - alles egal, Heinrich mit dem gefühlvollen Heber aus der Drehungperfekt über den Keeper im kurzen Eck. Man merkte aber schnell, dass man heute im Zentrum keinen richtigen Zugriff bekam und so musste man in der 13. Minute das 1:1 hinnehmen. Man spielte aber weiter nach vorne. Wieder zehn Minuten später Standard von der rechten Seite in der Mitte ist viel Tumult um Heinrich, Hulwa schaltet schnell und bringt den Ball an den 5er, vorne verpasst Madeiro Pohlen noch aber am langen Pfosten stehen beide Abdelkarim-Brüder völlig blank und Youssef besorgt die erneute Führung. Wieder zehn Minuten später zeigte sich dann aber weitere Schwächen im heutigen Spiel, zum einen das zu lange Halten von Bällen und damit einhergehende Ballverluste, zum anderen eine etwas fahrlässige Zweikampfführung. Auf rechts geht der Ball verloren, Rodleben schaltet schnell um, Sczibilanski spekuliert aufs Seitenaus, stellt aber den Körper nicht ordentlich dazwischen. Der Gegner kommt bis in den Strafraum, dort stehen alle Defensivspieler am kurzen Pfosten, der Gegner lauert aber am Langen und hat leichtes Spiel mit dem Ausgleich. So ging es dann auch in die Pause.
Trotz der schlechten Vorzeichen wollte man das Spiel jetzt nicht herschenken und startete gut in die zweite Hälfte. Hulwa wird von Madeiro Pohlen ins Spiel gebracht und lässt auf Rechts schön zwei Gegenspieler stehen, sieht das der Torwart nicht optimal positioniert ist und versenkt den Ball mit viel Gefühl im langen Giebel. Nach 55 Minuten zeigte sich dann aber langsam die Unterzahl und auch der hohe Verschleiß der ersten Hälfte Rodleben nutzte nun die Zeit in der eigenen Defensive und brachte immer wieder lange Bälle an den Strafraum. Der nasse Rasen sorgte dafür, dass wir die Bälle nicht richtig kontrolliert bekamen und so mussten wir erst den erneuten Ausgleich und kurze Zeit später durch einen schnellen Doppelschlag, dann auch die Niederlage hinnehmen. Beim sechsten Gegentor war dann kein Widerstand mehr zu spüren. Man hatte noch zwei, drei Konter!!!-Gelegenheiten, Heinrich verzog aber hauchzart am rechten Giebel vorbei, Madeiro Pohlen bekam einen Heinrich-Querpass nicht mehr richtig aufs Tor und Hulwa versuchte es nochmal, aber blieb letztlich hängen.
Fazit: Mit elf Mann auf dem Platz hätte man auch in der zweiten Hälfte noch einiges erreichen können, das zeigten die ersten Minuten. Aber in Unterzahl auf schwerem Geläuf waren die Kräfte dann einfach am Ende. In der ersten Hälfte belohnte man sich nicht für den Aufwand, den man betrieb, weil man zu selten miteinander spielte.
Nächste Woche hat man im Kreispokal die Möglichkeit sich für das schlechte Spiel in Roßlau zu revanchieren und tritt hoffentlich wieder geschlossen und vollzählig an.


