2.Männer : Spielbericht
12. Spieltag - 28.02.2026 11:30 Uhr
| Dessauer SV 97 II | FSG Elbe-Fläming | |||
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4 | : | 2 | ![]() |
| (1 | : | 0) | ||
Aufstellung
| M. Zabel | |||
| C. Heinrich (75' Friedrich L.) |
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| Jonas A. | A. Enasoaie | ||
| Jannis T. | Jan S. | ||
| Jamil K. | P. HoffmannC (73' M. Sczibilanski) |
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| S. Streuber | Tobias A. | ||
| Matthias B. | |||
Spielstatistik
Tore
4x Max ZabelAssists
Jamil K., Jannis T., Jonas A., Christoph HeinrichZuschauer
15Torfolge
| 1:0 (43') | Max Zabel per Elfmeter (Jonas A.) |
| 2:0 (52') | Max Zabel (Jannis T.) |
| 3:0 (64') | Max Zabel (Christoph Heinrich) |
| 3:1 (65') | FSG Elbe-Fläming |
| 3:2 (79') | FSG Elbe-Fläming per Kopfball |
| 4:2 (86') | Max Zabel per Kopfball (Jamil K.) |
Zähe erste Hälfte und am Ende auch noch zittern.
Man wollte Wiedergutmachung für das Hinspiel, das man nach einer langen Führung noch in den letzten Minuten weggeschmissen hatte, aber in der ersten Hälfte merkte man deutlich die lange Spielpause. Viele Abspielfehler im Aufbau, teils haarsträubende Laufwege in der Spitze und kaum geordneter Spielaufbau. Wenn man etwas Positives erwähnen muss, dann das defensive Stellungsspiel, hier hielt man bis auf eine Situation die Gäste immer auf Abstand, selbst wenn der erfahrene Streuber im Zentrum, heute sein Zielsystem auf Gegner getrimmt hatte, aber er konnte seine Fehler meist im alleingang wieder ausbügeln. Kurz vor Ende der Hälfte kam dann endlich doch ein wenig Zug nach vorne, aber Heinrich verstolperte aussichtsreich. Kurz vor der Pause endlich mal etwas, dass den Namen Spielzug verdiente. Heinrich auf Zabel, der sieht Arndt starten, der will in den 16er, der Ball springt kurz hoch und an den vorgestreckten Arm eines Verteidigers, Schiri Müller zögerte nur kurz und zeigte auf den Punkt - Zabel läuft an, der Keeper entscheidet sich sehr früh für eine Ecke und Zabel dankt mit dem flachen Schuss in die Andere. So ging man also zumindest mit einer Führung in die Pause.
Man wollte die zweite Hälfte noch ein wenig aggressiver angehen um das Spiel schnellstmöglich zu entscheiden. Dieser Plan schien zunächst aufzugehen - Ballgewinn in der eigenen Hälfte, der Ball geht raus auf Links zu Heinrich, der nimmt erst mal Tempo auf, muss dann aber verzögern, weil der Rest Probleme beim Nachrücken hat, dann am 16er der Querpass auf J.Scheller, der noch mal quer zu Thiele, der will abschließen, der Schuss bleibt aber an einem Abwehrbein hängen, springt aber weiter zu Zabel und der schiebt überlegt zum 2:0 ein. Man schnürte die Gäste nun in der eigenen Hälfte ein, nach einem weiteren guten Spielzug gelingt den Gästen der Ballgewinn im eigenen Fünfer, der Versuch eines weiten Schlages unter Bedrängnis wird aber zum Bumerang. Heinrich fängt den Ball 20m vor dem Tor ab und spielt in direkt aus der Luft zurück in den Strafraum, Zabel nimmt ihn am Elfer an und bittet dann zum Tanz - einmal links vorbei, einmal rechts vorbei, eine kleine Pirouette und zum Abschluß der Lupfer über den herauseilenden Keeper - 3:0. Die Entscheidung? - Mitnichten, nach dem Anstoss geht es zu schnell, das Team ist noch nicht wieder sortiert, kein Zugriff auf den Ballführenden, der Ball in unseren Strafraum und der Stürmer schließt überlegt ab. Langsam zeigte nun auch der scharfe Wetterumschwung, immerhin war es in der Vorwoche noch knapp 30°C kälter, seine Wirkung und man musste ein wenig durchwechseln. Die Zuordnung stimmte nun nicht mehr ganz, der Abwehrschef der Gäste oft über Rechts mit zu viel Platz im Aufbau, kommt sogar zur Halbfeldflanke und in der Mitte steht ein Spieler völlig allein, obwohl wir eine 5 zu 2 Überzahl haben und kann unbedrängt einnicken. Sollte man dieses Spiel wie schon in der Hinrunde wieder herschenken? Nein, denn das letzte Wort hatte dann noch einmal Vereinslegende Zabel, bei einer eigentlich recht harmlos getretenen Ecke, setzt er zum Diver an - vom Tor weg, aber mit einer kurzen Drehung im Nacken vor der Landung bringt er den Ball Richtung kurzer Pfosten, drei Verteidiger und der Keeper kommen nicht an den Ball und so endet das Spiel mit einem 4:2.
Nächste Woche in Zerbst muss eine deutliche Leistungssteigerung her, wenn man wieder etwas Zählbares mitnehmen möchte.


